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Wer ist der AK CS? 

Unter bislang ungeklärten Umständen starb Christy Schwundeck am 19.05.2011 in einem Jobcenter in Frankfurt am Main durch eine Polizeikugel. Es war das tragische Ende eines Streits um die Gewährung eines Vorschusses auf Arbeitslosengeld in Höhe von 10 Euro.

Der geringe Betrag, widersprüchliche Darstellungen von Seiten des Jobcenters, voreilige Behauptungen der Staatsanwaltschaft und nicht zuletzt die Tatsache, dass Christy Schwundeck eine Deutsche mit schwarzer Hautfarbe war, hinterliessen bei vielen Menschen nicht nur Bestürztheit sondern erzeugten vor allem auch grosse Skepsis gegenüber der Berichterstattung von offizieller Seite.

Unter dem Motto “Aufklärung und Gerechtigkeit” fanden sich einige Tage später zwei Dutzend Frankfurter, darunter viele Verbandsvertreter, zu einer Kranzniederlegung zusammen und gründeten im Anschluss daran die “Initiative Christy Schwundeck”, die am 18.06 mit einem bewegenden Trauermarsch durch die Innenstadt zog, und damit erstmals öffentlich ihrer Forderung nach Aufklärung Nachdruck verlieh.

Der Arbeitskreis Christy Schwundeck (AK CS) war zunächst eine Arbeitsgruppe innerhalb der “Initiative Christy Schwundeck”, löste sich aber nach dem 12.08.2011 wegen Differenzen über die Frage des Umgangs miteinander von dieser Initiative und arbeitet nunmehr als eigenständige Gruppe.

Die Ziele des AK CS 

Um das zentrale Ziel einer umfassenden Aufklärung der Geschehnisse vom 19.5.2011 im Jobcenter Gallus zu erreichen und auch den Hinterbliebenen die Möglichkeit der Nebenklage zu geben, fordert der AK CS die Eröffnung des Hauptverfahrens im Zusammenhang mit der Tötung von Christy Schwundeck.

Um das weitere Ziel der Gerechtigkeit zu erreichen, ist es für den AK CS ein weiteres zentrales Anliegen, dass die für die Eskalation der Geschehnisse am 19.5.2011 im Jobcenter Gallus auf Leitungsebene Verantwortlichen aus dem Dienst für die Arbeits- und Sozialverwaltung endgültig entfernt werden, da ihnen offenkundig das für diesen Tätigkeitsbereich unabdingbare Gespür für Verhältnismäßigkeiten abhanden gekommen ist und sie damit für Mitarbeiter wie Jobcenterkunden eine unwägbare Gefahr darstellen.

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